Satzung

 

                                        Satzung des Vereins „Hand in Hand für Tiere e.V.“

 

 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

 

Der Verein führt den Namen Hand in Hand für Tiere e.V. und  ist im Vereinsregister Amtsgericht Kleve unter der Nummer VR 917 eingetragen.

 

Der Verein hat seinen Sitz in 47574 Goch und unterhält eine Geschäftsstelle.  Zweigstellen an anderen Orten in Deutschland oder im Ausland können

vom Vereinsvorstand eingerichtet werden. Die Tätigkeit erstreckt sich in Deutschland und im Ausland. Zweigstellen tragen im Ausland den in der

jeweiligen Landessprache übersetzten Vereinsnamen, soweit dies in dem jeweiligen Land zulässig ist.

 

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 1a Selbstverpflichtung

 

Der Verein ist politisch und konfessionell neutral. Niemand darf wegen seiner Hautfarbe, seiner Volksgruppen- oder Staatsangehörigkeit oder

sexueller Orientierung diskriminiert werden.

 

§ 2 Aufgaben und Ziele

 

Der Verein hat den Zweck, den Tierschutz zu fördern, den Schutz der Tiere zur Hauptaufgabe zu stellen und das Tierschutzgedankengut überall zu verbreiten,

 zu fördern und zu unterstützen und die Förderung des Tier- und Artenschutzes im In- und Ausland zu betreiben. Der Verein verfolgt diese gemeinnützigen

Zwecke im Sinne von § 52 Nr. 14 der Abgabenordnung nämlich die Förderung des Tierschutzes.

 

Tiere haben nach dem Verständnis des Vereins ein uneingeschränktes Grundrecht auf Leben, körperliche und psychische Unversehrtheit, Freiheit und Würde.

 

Der Verein ist zur Durchführung der Aufgaben und Ziele zu sämtlichen Handlungen und Aktivitäten berechtigt, die den vorgenannten Hauptaufgaben zu

dienen geeignet sind.

 

1. Förderung des Tierschutzes:

 

a)  Insbesondere soll der Verein Tierheime und tierheimähnliche Einrichtungen                                                                                                                             

     selbst begründen oder sich an solchen beteiligen,

 

b) die Unterstützung und Durchführung von Nothilfemaßnahmen für die 

             bedrohte Tierwelt und den Schutz der Tiere durchführen,

 

c)  durch Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung Liebe und Verständnis für 

             das Wohlergehen der Tiere wecken und eine artgerechte Tierhaltung fördern,

    

        d)  ferner ohne Ansehen der Person strafrechtliche Verfolgung bei Tiermisshandlungen

             oder gesetzwidrige Haltung  veranlassen,

 

        e)  einen internationalen Tierrettungsdienst unterhalten und organisieren,

 

         f) Tiervermittlungsstationen und mobile Tiervermittlung betreiben,                                                                                                                          

 

        g)  einen Tierschutzkontrolldienst  unterhalten und  organisieren,

 

 h)  vorbeugende Maßnahmen zum Schutz gesunder Tiere durch Kastration,

              Schutzimpfungen gegen Tierkrankheiten und Tierseuchen vornehmen lassen,

 

  i)  Einrichtung von festen Futterplätzen für freilebende Haustiere schaffen,

 

  j)  Auslaufflächen für Hunde schaffen oder fördern,

 

 k)  der Verein befürwortet die Abschaffung aller Tierversuche,

    

  l)  die Aufnahme verletzter oder hilfsbedürftiger Wildtiere,

 

       m)  der Verein kann jungen Menschen und Erwachsenen in den Bereichen

      Tierpflege und Tierhaltung Betriebspraktika und sofern der Verein

      die Voraussetzungen erfüllt, auch Ausbildungsplätze anbieten,

 

        n)  der Verein kann Kinder- und Jugendtierschutzgruppen unterhalten,

   

        o)  die Unterstützung finanziell bedürftiger Tierhalter  bei vorhandenen                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  

              Haustieren durch Futter- und Tierzubehörausgabe, Tierarztleistungen und

              Informationen  zur artgerechten Haltung, Beratung und Pflege von Haustieren.

              Der Verein behält sich vor, die Bedürftigkeit des Tierhalters zu prüfen.

                                                                                                                                                                

              Keineswegs soll der Tierhalter aus seiner Verantwortung für das Tier

              entlassen werden, vielmehr soll insbesondere vermieden werden,

              dass das Tier, welches häufig der einzige Sozialpartner ist, aus finanziellen

              Gründen in ein Tierheim oder an Dritte abgegeben werden muss oder das

              Tier nicht ausreichend versorgt bzw. artgerecht gehalten werden kann.    

            

              Nicht Zweck ist es, die Vermehrung von Haustieren oder das

              Sammeln von Haustieren zu unterstützen oder zu fördern.                                                                             

 

              Der Vereinsvorstand kann diesbezüglich klare Regeln aufstellen.

 

         p)  Die Vergabe von Vereinsmitteln im In- und Ausland bedarf der Zustimmung

              durch die Mitgliederversammlung der Ordentlichen Mitglieder.

          

2. Ein Rechtsanspruch auf Leistungen des Vereins besteht nicht.

                                                       

3. Diese Hauptaufgaben erstrecken sich auf das In- und Ausland.                                                                                                                                   

 

                                                                                                                                                                                                                                           

§ 2 a Verwirklichung der Vereinszwecke

 

Der Vorstand ist gehalten, sämtliche ihm bietende gesetzlich zulässige Möglichkeiten einer Geldmittelbeschaffung zu nutzen, um die Vereinsziele satzungsgemäß 

umsetzen zu können. Hierzu zählen beispielhaft Fördermitglieds- und  Spendenwerbung,  Tierpatenschaftswerbung,  Futterpatenschaftswerbung  und  Sponsoring. 

Dabei  sind die Kriterien der Gemeinnützigkeit zu beachten.

 

Zudem kann der Verein seine Zwecke selbst oder durch Hilfspersonen verwirklichen.

 

§ 3 Gemeinnützigkeit

 

1.   Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im

      Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

 

2.   Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche

      Zwecke.

                                                                                                                                

       3.   Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet 

      werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

        4.  Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft 

             fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt

             werden.

 

§ 3 a Ersatz von Aufwendungen

 

Die Mitglieder der Organe des Vereins sowie mit Aufgaben zur Förderungen des Vereins betraute Mitglieder haben gegenüber dem Verein einen Anspruch auf

Ersatz der ihnen im Zusammenhang mit ihrer Amtsausübung entstandenen Aufwendungen, die durch die Tätigkeiten für den Verein entstanden sind. Hierzu

gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Mehraufwendungen für Verpflegung, Porto, Telefon.

 

Ehrenamtspauschalen  in  Form  pauschalen  Aufwendungsersatzes oder  Tätigkeitsvergütungen können ebenso wie Übungsleiterpauschalen geleistet werden.

Soweit steuerliche Pausch- und Höchstbeträge bestehen, ist der Ersatz auf die Höhe dieser Beträge begrenzt.

 

Vom Vorstand können durch Vorstandsbeschluss Pauschalen festgelegt werden. Der Vorstand hat die finanzielle Leistungsfähigkeit des Vereins zu beachten.

                                

§ 4 Mitgliedschaft

                                                                                                   

1. Ordentliches Mitglied können Personen werden, die aktiven Tierschutz  betreiben möchten und volljährig sind. Die Mitgliedschaft ist schriftlich zu beantragen.

 

2. Fördermitglied können Personen werden, die nicht aktiv tätig sein möchten und volljährig sind, jedoch die gemeinnützigen Tier- oder Natur- und

Umweltschutzaufgaben finanziell fördern wollen. Die Fördermitgliedschaft  ist schriftlich zu beantragen.

 

§ 5 Aufnahme und Rechte der Ordentlichen Mitglieder und der Fördermitglieder

 

Über die Aufnahme von Ordentlichen Mitgliedern entscheidet  der Vereinsvorstand im Einvernehmen mit der Mitgliederversammlung der Ordentlichen

Mitglieder. Im Falle der Ablehnung bedarf es keiner Begründung. Der Vorstand teilt das Ergebnis dem / der Bewerber / in schriftlich mit. 

 

Die Fördermitgliedschaft ist schriftlich zu beantragen. Sie beginnt mit dem Aufnahmebeschluss durch den Vorstand. Im Falle der Ablehnung bedarf es keiner

Begründung.                                                                                                                            

 

Stimmberechtigt ist ausschließlich jedes Ordentliche Mitglied  und übt das Stimmrecht nach bestem Wissen und Gewissen aus und ist  nicht weisungsgebunden.

Das  Stimmrecht  kann  nur  wahrgenommen  werden, wenn  der Mitgliedsbeitrag entrichtet wurde. Das Ordentliche Mitglied hat das Recht, Anträge, Fragen,

Vorschläge oder Beschwerde beim Vorstand einzureichen. Zu Mitgliederversammlungen werden ausschließlich die Ordentlichen Mitglieder eingeladen.

 

Die Ordentliche Mitgliedschaft oder Fördermitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss des Mitglieds. Ebenfalls  endet  die  Mitgliedschaft  als 

Ordentliches Mitglied, wenn es nicht mehr aktiv für den Verein tätig ist.

 

Ein Ordentliches Mitglied oder Fördermitglied kann ausgeschlossen werden:

                                                                                                                                                                                                                       

                             wenn es gegen den Vereinszweck oder gegen die Satzung verstößt,

                             wenn es den Vereinsfrieden gefährdet oder stört, oder wenn es in

                             schwerwiegender Weise gegen die Interessen des Vereins verstoßen

                             sowie sich vereinsschädigend verhalten hat. Dies ist der Fall, wenn das

                             Mitglied Mitglieder des Vorstandes in der Öffentlichkeit beleidigt oder

                             den Verein in der Öffentlichkeit massiv in beleidigender oder unwahrer

                             Form kritisiert.

 

Dem betroffenen Mitglied ist vor der Ausschlussentscheidung vom Vorstand für einen Zeitraum von einem Monat rechtliches Gehör zu gewähren. Über den

Ausschluss entscheidet der Vorstand, der Beschluss erfolgt schriftlich.

 

Ein Rechtsmittel gegen den Ausschließungsbeschluss findet nicht statt.

 

a)       wenn es mit der Entrichtung des laufenden Beitrags trotz zweimaliger

                             Erinnerung länger als drei Monate im Rückstand ist. Die Erinnerungen

                             gelten als dem Mitglied zugegangen, wenn es an die letzte dem

                             Verein bekannt gegebene Anschrift gerichtet war. Bei Nichtzahlung

                             des Mitgliedsbeitrages als Ordentliches Mitglied oder Fördermitglied

                             endet die Mitgliedschaft automatisch. Dem Vorstand bleibt es

                             überlassen, das Ende der Mitgliedschaft schriftlich mitzuteilen oder

                             nicht.

                                                                                                                        

Der Verein setzt keine Kündigungsfristen für die Mitgliedschaft als Ordentliches Mitglied oder Fördermitglied. Sowohl das Ordentliche Mitglied als auch das

Fördermitglied kann seine Mitgliedschaft jederzeit ohne Einhaltung einer Frist kündigen, wobei entrichtete Beiträge nicht erstattet werden.

 

                                                                                                                                                                                                                                                    

§ 6 Organe des Vereins

 

Organe sind

                                                                                                                  

1.        die Mitgliederversammlung der Ordentlichen Mitglieder,

 

2.        der Vorstand.

 

§ 7 Mitgliederversammlung der Ordentlichen Mitglieder

 

1. Die Mitgliederversammlung wird nach Bedarf, wenigstens jedoch einmal im                                                                                                                          

           Jahr durch eine / einen  Vorsitzende / n einberufen und ist der / die                                                                                                                          

    Versammlungsleiter / in. Die Einberufung erfolgt mindestens eine   

    Woche vorher schriftlich unter Mitteilung der Tagesordnung. Das Erfordernis 

    der schriftlichen Einladung ist auch erfüllt, wenn die Einladung durch E-Mail                                                                                                                   

    erfolgt. Der Fristenlauf für die Ladung beginnt mit dem Tag der Aufgabe der

    Einladung zur Post bzw. der Absendung der E-Mail. Maßgebend für die

    ordnungsgemäße Ladung ist die dem Vorstand letztbekannte Anschrift /

    letztbekannte E-Mail – Adresse des Ordentlichen Mitglieds.

 

2. Die Mitgliederversammlung der Ordentlichen Mitglieder ist zuständig für

    folgende Angelegenheiten:

 

                 a) Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes,

 

  b). Entlastung des Vorstandes,                                                                                                                

 

  c). die Wahl von mindestens zwei, höchstens drei Vorstandsmitgliedern,

 

                  d) die Wahl eines Kassenprüfers / einer Kassenprüferin,

 

  e)  die Genehmigung und die Festsetzung des Jahresbeitrages

                        für die Ordentlichen Mitglieder und die Fördermitglieder

 

                   f)  die Änderung der Satzung

 

   g)  die Auflösung des Vereins,

 

   h)  die Genehmigung der Aufnahme von Ordentlichen Mitgliedern,

 

    i)  die Genehmigung zur Freigabe von Vereinsmitteln im In- und Ausland.

 

3.  Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist in jedem Falle

            mit den erschienenen Ordentlichen Mitgliedern beschlussfähig. Die

            Abstimmung kann offen, durch Zuruf, Handzeichen oder geheim erfolgen. Die                                                                                                                                   

            Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Stimmen gefasst.

            Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters.

 

       4.  Die Wahl der Vorstandsmitglieder erfolgt bis auf Widerruf.  Jedes Vorstandsmitglied

            ist einzeln zu wählen.

 

        5.  Eine Satzungsänderung und / oder die Änderung, Ergänzung oder                                                                                                                            

     Erweiterung des Vereinszwecks kann nur mit Zweidrittelmehrheit, die  

     Auflösung des Vereins nur mit Dreiviertelmehrheit der anwesenden Stimmen

     erfolgen. Ungültige Stimmen und Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.

 

§ 8 Vorstand

 

Der gesetzliche Vorstand besteht aus mindestens zwei, höchstens drei Vorstandsmitgliedern und zwar der / dem

 

1.        Vorsitzenden und der / dem

                                                                                                                             

2.        Vorsitzenden und dem / der

 

        3.  Vorsitzenden.

 

Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind die Vorstandsmitglieder gemäß § 8 der Satzung. Jedes Vorstandsmitglied ist zur gerichtlichen und außergerichtlichen

Vertretung des Vereins alleinvertretungsberechtigt. Die Vorstandsmitglieder sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.                                                                                                                               

 

Dem gesetzlichen Vorstand obliegt die Führung der Geschäfte des Vereins.                                                                                           

 

Zudem ist der gesetzliche Vorstand für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.

                                                                                                                                                                               

Die Beschlussfassung des Vorstandes erfolgt in Vorstandssitzungen, zu denen ein Vorstandsmitglied nach Bedarf einlädt. Die Vorstandssitzung ist mit den 

erschienenen Vorstandsmitgliedern beschlussfähig. ,                                                                                                                  

 

Eine Beschlussfassung über einzelne Gegenstände kann auch im Umlaufverfahren per E-Mail oder im Rahmen einer Telefonkonferenz erfolgen.

 

Der Vorstand kann sich einen Geschäfts- und Aufgabenverteilungsplan geben. Für den entsprechenden Geschäfts- und Aufgabenbereich ist das jeweilige

Vorstandsmitglied alleinverantwortlich und haftbar.

 

§ 9 Mitgliedsbeiträge

 

Die Höhe des Mindestjahresbeitrages für

 

a) Ordentliche Mitglieder und

 

                                                                                                                                                                                                                                                     

b) für Fördermitglieder

 

setzt die Mitgliederversammlung der ordentlichen Mitglieder fest. Der Beitrag ist bis zum Jahresende zu entrichten.

                                                                                                                                

§ 10 Kassenprüfung

 

Aufgabe der gewählten Kassenprüferin / des Kassenprüfers ist die Prüfung der Finanzbuchhaltung und Finanzverwaltung sowie der Kassen des Vereins.

Die Kassenprüferin / der Kassenprüfer ist zur umfassenden Prüfung der Kassen und des Belegwesens in sachlicher und rechnerischer Hinsicht berechtigt

und verpflichtet.

 

Dem / der Kassenprüfer / in ist vom Vorstand umfassend Einsicht in  die zur  Prüfung  begehrten Vereinsunterlagen zu gewähren. Auskünfte sind zu erteilen.

Die Vorlage von Unterlagen sowie Auskünfte  können nicht verweigert werden.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             

 

Der / die Kassenprüfer / in  erstattet auf der Mitgliederversammlung schriftlich Bericht über das Ergebnis der Prüfhandlungen in welchem auch die Entlastung

des Vorstandes empfohlen wird. Der Prüfbericht ist dem Vorstand spätestens innerhalb von zwei Wochen nach erfolgter Prüfung vorzulegen.                                                                                                                                 

                                                                                                                                                                              

Die Wahl einer Kassenprüferin / eines Kassenprüfers kann unterbleiben, wenn ein Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Fachanwalt für Steuerrecht oder Rechtsanwalt

beauftragt wird.

 

§ 11 Tierheimzweckbetriebe

 

Zur Umsetzung der vielfältigen Tierschutzaufgaben kann der Verein einen oder mehrere Tierheimzweckbetriebe unterhalten.

 

In diesen Tierheimen werden beispielhaft Fund- und Abgabetiere aufgefangen, ferner behördlich beschlagnahmte Tiere im Inland sowie Aufnahme von Tieren aus dem

Ausland, um die dortigen Tierheime und Tötungsanstalten zu entlasten, sofern Kapazitäten vorhanden sind. Zu den Aufgaben gehört auch die Zusammenarbeit

mit der örtlichen Polizei, Bundespolizei, Zoll, Ordnungsämtern, Gerichtsvollziehern, und Veterinärämtern wenn es um die Aufnahme von Tieren geht.

 

Die jeweilige Tierheimleitung ist berechtigt, über die Aufnahme von Tieren  eigenständig zu entscheiden und kann die Aufnahme auch ablehnen.

 

Die Tierheimzweckbetriebe vermitteln im Eigentum des Vereins stehende Tiere durch Pflegeverträge. Interessenten (Tierhüter) beteiligen sich durch Pauschalen an

bisher entstandenen Kosten für das jeweilige Tier.

 

Den Tierhütern kann, sofern vorhanden, freibleibend eine Clubmitgliedschaft im Tierfreunde- Club angeboten werden, die eine kostengünstige Haftpflichtversicherung

als Tierhalter und Tierhüter und weitere freibleibende Leistungen beinhaltet. Zudem haben alle

                                                                                                                                                                                                                     

Tierhüter die Möglichkeit, das im Eigentum des Vereins stehende Tier vorübergehend dem Verein zu übergeben, wobei um einen Kostenbeitrag nachgesucht wird.

 

§ 11 a Geschäftsführer / in und Tierheimleitung 

 

Zur Unterstützung des Vorstandes und zur Sicherstellung der tierschutzgerechten Durchführung nach § 2 der Satzung kann der Vorstand einen /

eine Geschäftsführer / in und für jede Einrichtung des Vereins eine eigenständige, dem Vorstand zugeordnete Einrichtungsleitung bestimmen.

Der Vorstand stattet den / die Geschäftsführer / in sowie den / die Einrichtungsleiter / in mit

entsprechenden Vollmachten aus.

 

Für jede vereinseigene Einrichtung kann der Vorstand eine Geschäftsordnung festlegen.

                                                                                                                                                                                                                               

Der Geschäftsführer / die Geschäftsführerin ist verpflichtet, dem Vorstand regelmäßig Rechenschaft abzulegen. Für seine Tätigkeit soll er / sie ein der Tätigkeit

angemessenes Gehalt beziehen. Gleiches gilt für einen / eine Einrichtungsleiter / in. Der / die Geschäftsführer / in hat die Geschäfte des Vereins so zu führen,

dass der Vereinszweck bestmöglich erfüllt wird. Der Geschäftsführer / die Geschäftsführerin oder der / die Einrichtungsleiter / in ist befugt,  Mitarbeiter / innen

einzustellen,  wobei die Genehmigung des Vorstandes einzuholen ist.

 

Der Geschäftsführer / die Geschäftsführerin nimmt an den Vorstandssitzungen mit Stimmrecht teil.

 

§ 12 Datenschutz, Persönlichkeitsrechte

 

Die vom Verein erhobenen persönlichen Daten unterliegen den Datenschutzgesetzen und sind vom Vorstand strikt einzuhalten. Persönlichkeitsrechte sind zu beachten.

 

§ 13 Transparenz

 

Transparenz bezüglich der verwendeten Finanzmittel ist wichtig. Deswegen wird der Verein auf seiner Homepage nach Entlastung des Vorstandes den Jahresabschluss

online stellen oder ihn in der Geschäftsstelle zur Einsichtnahme verfügbar halten.

 

§ 14 Beurkundung der Beschlüsse

 

Die in  Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und vom jeweiligen Versammlungsleiter /

von der jeweiligen Versammlungsleiterin und dem / der Protokollführer / in der Sitzung zu unterzeichnen.

 

§ 15 Auflösung des Vereins

 

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der in § 7, 5. Absatz festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Im Falle

der Auflösung werden zwei Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.

 

Die Liquidatoren haben die laufenden Geschäfte abzuwickeln. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke oder seiner Aufhebung

fällt das Vermögen des Vereins an den Animal Friends International e.V., Weeze,  der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zur

Förderung des Tierschutzes zu verwenden hat.

 

§ 16 Salvatorische Klausel

 

Die Mitgliederversammlung der Ordentlichen Mitglieder ermächtigt den Vorstand Satzungsänderungen selbständig vorzunehmen, die auf Grund von Beanstandungen

 des zuständigen Registergerichtes oder des Finanzamtes notwendig werden und die den Kerngehalt einer zuvor beschlossenen Satzungsänderung nicht . Der Vorstand

hat die textliche Änderung einstimmig zu beschließen und den Ordentlichen Mitgliedern schriftlich mitzuteilen.

 

§ 17 Schlussbestimmungen

 

Diese Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am 19.10.2014 beschlossen. Sie tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft und löst  die bestehen bestehende

Satzung  ab. Die Eintragung erfolgte am 13.11.2014